Satzung der Volksbühne Kassel e.V.


Name, Sitz und Zweck des Vereins

§ 1
Der Verein führt den Namen „Volksbühne Kassel e.V. Theaterabo + Kultur“. Er hat
seinen Sitz in Kassel und ist in das Vereinsregister eingetragen.

§ 2
Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur. Dieser Satzungszweck
wird verwirklicht, indem es sich der Verein zur Aufgabe macht, alle am Theater-
und Musikleben interessierten Kreise zusammenzufassen und seinen Mitgliedern
Aufführungen des Staatstheaters oder anderer Bühnen, Konzerte, Vorträge und
andere künstlerische und kulturelle Veranstaltungen zu einem tragbaren Preis zu
vermitteln.


§ 3
Der Verein ist weltanschaulich, politisch und religiös neutral und unabhängig.


Mitgliedschaft

§ 4
Mitglied des Vereins kann jeder werden, der die Satzung anerkennt, desgleichen
jede juristische Person.

§ 5
Das Mitglied erhält bei der Aufnahme eine Mitgliedskarte. Der Eintritt kann
jederzeit erfolgen.

§ 6
Die Anmeldung zur Mitgliedschaft erfolgt durch förmliche Beitrittserklärung. Bei
der Anmeldung ist eine Einschreibegebühr zu entrichten.

§ 7
Die Mitgliedschaft erlischt:
-durch schriftliche Austrittserklärung. Sie ist nur für den Schluss des Geschäftsjahres
(§8) zulässig und muss bis spätestens 31. Mai dem Vorstand schriftlich vorliegen.
Im anderen Falle besteht die Mitgliedschaft für ein weiteres Jahr. In
Ausnahmefällen entscheidet der Vorstand.
-durch Ausschluss. Auszuschließen sind Mitglieder, welche die Interessen des
Vereins schädigen, oder den ihnen nach der Satzung obliegenden Verpflichtungen
nicht nachkommen.
-durch Tod.
Eine Wiederaufnahme einmal ausgeschlossener Mitglieder kann nur durch
Beschluss des Vorstandes erfolgen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Geschäftsjahr

§ 8
Das Geschäftsjahr des Vereins entspricht dem Kalenderjahr.


Beiträge

§ 9
Jedes Mitglied hat den Jahresvereinsbeitrag im voraus zu entrichten.


§ 10
Die Mitglieder verpflichten sich zu regelmäßigen Theaterbesuchen innerhalb einer
Spielzeit. Die von der VolksBühne vermittelten Eintrittskarten sind bei Erhalt zu
bezahlen. Die Mindestanzahl der zu besuchenden Vorstellungen ergibt sich aus der
Art der Mitgliedschaft (§11). Kommt ein Mitglied seinen Besuchsverpflichtungen
nicht nach, so wird für jeden ausstehenden Theaterbesuch eine Verzugsgebühr
gem. Preisliste in Rechnung gestellt. Die Abrechnung erfolgt nach dem Ende einer
Spielzeit und wird dem Mitglied schriftlich mitgeteilt.


Veranstaltungen

§ 11
Der Verein vermittelt jedem Mitglied seiner Mitgliedschaft entsprechend bis zu 9
Veranstaltungen. Bei der Zuweisung wechseln die Zuschauerplätze nach einem die
Platzunterschiede ausgleichenden Verfahren. Beanstandungen können mündlich
oder schriftlich in der Geschäftsstelle geltend gemacht werden.


Organe des Vereins

§ 12
Die Organe des Vereins sind:
-der geschäftsführende Vorstand,
-der erweiterte Vorstand,
-die Mitgliederversammlung.


Der geschäftsführende Vorstand

§ 13
Der geschäftsführende Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf zwei
Jahre (Geschäftsjahre) gewählt, jedoch führt der Vorstand nach Ablauf der
Amtsdauer sein Amt so lange weiter, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß
gewählt bzw. wiedergewählt ist. Der geschäftsführende Vorstand setzt sich
zusammen aus:
-einem ersten Vorsitzenden,
-einem zweiten Vorsitzenden (zugl. Stellvertreter des Vorsitzenden),
-einem Schatzmeister (zugl. Stellvertreter des zweiten Vorsitzenden)
-dem Schriftführer.

Bei Anwesenheit von drei Vorstandsmitgliedern besteht für einstimmig gefasste
Beschlüsse Beschlussfähigkeit. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.


Der erweiterte Vorstand

§14
Der erweiterte Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und
mindestens 2, von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre zu wählenden
Beisitzern.


Die Geschäftsführung und Vertretung des Vereins

§ 15
Zur Führung der Geschäfte ist eine Geschäftsstelle eingerichtet. Der Vorstand
bestellt einen Geschäftsführer. Dieser nimmt an den Sitzungen des
geschäftsführenden und des erweiterten Vorstandes mit beratender Stimme teil. In
besonderen Fällen kann ein beratender Ausschuss gebildet und beigezogen
werden. Die zwei Vorsitzenden vertreten, jeweils zwei gemeinschaftlich handelnd,
den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Die Arbeit des Vorstandes erfolgt
ehrenamtlich.


Mitgliederversammlung

§ 16
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins, in dessen Namen
und Auftrag der Vorstand seine Tätigkeit ausübt. Die Mitgliederversammlung tritt
nach Bedarf, mindestens einmal im Jahr, und zwar zur Jahreshauptversammlung
nach Beendigung des Geschäftsjahres zusammen. Die Jahreshauptversammlung
muss bis zum Ende des 1. Quartals des Folgejahres zusammentreten.
Ort, Zeit und Tagesordnung aller Mitgliederversammlungen werden durch den
Vorstand bestimmt. Die Einberufung beträgt mindestens 10 Tage. Die
Benachrichtigung der Mitglieder und die Bekanntgabe der Tagesordnung erfolgt
durch Ankündigung im Rundschreiben „VolksBühne aktuell“. Die
Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden oder einem anderen
Vorstandsmitglied geleitet. Über Anträge wird mit einfacher Stimmenmehrheit
entschieden. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Die Beschlüsse
sind zu protokollieren und vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu
unterzeichnen.

§ 17
Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3-Mehrheit der erschienenen Mitglieder.

§ 18
In der Jahreshauptversammlung ist ein Geschäfts- und Kassenbericht durch den
geschäftsführenden Vorstand zu erstatten. Der Vorstand bedarf danach der
Entlastung durch die Mitgliederversammlung.

§19
Der Vorstand muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen,
wenn mindestens 1/10 der Mitglieder des Vereins dieses verlangt.

§ 20
Die Jahreshauptversammlung wählt auf 2 Jahre 2 Kassenprüfer als Revisoren. Die
Revisoren haben die Kassenführung der Geschäftsstelle zu überwachen, mindestens
jährlich eine Kassenprüfung vorzunehmen und dem Vorstand von dem Ergebnis
der Prüfung Bericht zu erstatten. Die Revisoren sind berechtigt, zu jeder Zeit
Prüfungen der Geschäftsbücher vorzunehmen. Sie können die Vorlage aller hierzu
nötigen Unterlagen verlangen.

Sie sind verpflichtet, am Ende des Geschäftsjahres den Jahresabschluss zu prüfen.
Die Revisoren haben der Hauptversammlung Bericht über das Ergebnis der
Prüfung zu erstatten. Auf ihren Antrag wird dem Vorstand durch die
Jahreshauptversammlung Entlastung erteilt.
Die Revisoren gehören dem erweiterten Vorstand an und sind berechtigt, an den
Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teilzunehmen.


Auflösung des Vereins

§ 21
Der Verein „Volksbühne Kassel e.V.“ kann aufgelöst werden, wenn die
Mitgliederversammlung die Auflösung mit 2/3 Mehrheit beschließt. In diesem Falle
muss jedoch mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sein. Bei
Beschlussunfähigkeit ist eine zweite Versammlung mit der gleichen Tagesordnung
einzuberufen. Die Versammlung ist dann in jedem Falle beschlussfähig. Wenn die
wirtschaftlichen Verhältnisse die Fortführung des Vereins unmöglich machen, ist
der geschäftsführende Vorstand verpflichtet, die Auflösung des Vereins in die
Wege zu leiten. Bei der Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei
Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an die
Stadt Kassel, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige
oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.


Gerichtsstand

§ 22
Gerichtsstand für alle aus dieser Satzung und den Vereinsgeschäften entstehenden
Streitigkeiten, ist das Amtsgericht in Kassel bzw. das übergeordnete Landgericht.


Gemeinnützigkeit

§ 23
Die „Volksbühne Kassel e.V.“ verfolgt ausschließlich und unmittelbar
gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der
Abgabenordnung. Die „Volksbühne Kassel e.V.“ ist selbstlos tätig und verfolgt in
erster Linie nicht eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der „Volksbühne Kassel e.V.“
dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder
erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person
durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.